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Die Nachrichten über Betriebsschließungen in der Innenstadt von Frechen reißen nicht ab. Nach Hunkemöller, Bijou Brigitte und insbesondere nach der angekündigten Schließung von H&M folgt die nächste Betriebseinstellung: der REWE-Markt in der Fußgängerzone schließt nach Informationen der Interessenvereinigung Frechener Unternehmen. Aus Sicht der IFU sollte auf die Schließung insbesondere von H&M und REWE alsbald eine schnelle und auch unbürokratische Reaktion erfolgen. „Es bleibt keine Zeit für teure und langwierige Gutachten“, mahnt der IFU-Vorsitzende Dr. Jürgen Höser erneut. „Kein Betrieb schließt, wenn Umsatz und Gewinn stimmen“, erklärt die IFU und regt an, „umgehend eine Arbeitsgruppe zu bilden“. Darin vertreten sein sollen die städtische Wirtschaftsförderung sowie die verbliebenen Betriebsinhaber der Innenstadt. Ein erstes konstruktives Gespräch dazu hat, so die IFU, bereits stattgefunden. Die Unternehmervereinigung regt an, eine Evaluierung der Ursachen für die Betriebsschließungen durchzuführen, um so Erkenntnisse zu gewinnen, was geändert und verbessert werden muss. Die IFU ist bereit, diesen Prozess aktiv, kritisch und dennoch konstruktiv zu begleiten und zu unterstützen. Durch den bevorstehenden Abriss des Parkhauses (aus Sicht der IFU wegen des Zustandes unumgänglich) geht eine zentrumsnahe kostenlose Parkmöglichkeit verloren. Hierdurch wird sich die Besucherzahl der Innenstadt weiter verringern. So berichten die Betriebe bereits jetzt ein spürbarer Rückgang ihrer Kunden auf Grund der Sperrung des Parkhauses. Was also muss geändert werden, um den Standort „Frechen Innenstadt – Fußgängerzone“ für Gewerbetreibende und Besucher attraktiv(er) zu gestalten, um weitere Schließungen zu verhindern? Und, wer kümmert sich zukunftsorientiert um die Innenstadt? Die Stadtentwicklungsgesellschaft hat, aus Sicht der IFU, bisher keinerlei spürbaren Impulse erzeugt. Wer also nimmt die Überarbeitung und Anpassung des sogenannten Innenstadt -Konzeptes in die Hand? Müsste nicht die Abteilung Wirtschaftsförderung nachhaltig personell aufgestockt und unterstützt werden? Müssten nicht durch die Politik, das heißt durch die im Rat vertretenen Parteien, Finanzmittel für ein effektives Stadtmarketing zur Verfügung gestellt werden? Dr. Jürgen Höser: „Es geht schließlich nicht nur um die Umsätze der (noch) ansässigen Betriebe, sondern auch um die Sicherstellung der Gewerbesteuereinnahmen und der Arbeitsplätze sowie eine lebendige Innenstadt. Hier muss ein jeder, ob Verwaltung oder Politik, seinen aktiven Beitrag leisten.“ Die IFU regt an, bei allen Betrieben deren Sicht der Dinge zu hinterfragen und Kritik und Anregung zu Belebung der Innenstadt aufzunehmen. „Auch eine aktiv geförderte Belebung durch die Möglichkeit, den Raum für Cafés und ähnliches mehr nutzen zu dürfen, hilft den Betrieben – macht die Fußgängerzone lebendiger und attraktiver für Besucher“, ist die IFU überzeugt. Aus Sicht der IFU könnte die Innenstadt durchaus belebt werden, zum Beispiel durch mehr Marktveranstaltungen oder ähnliche Events. In den bisherigen Gesprächen zwischen IFU und Verwaltung wurde deutlich, dass sowohl die Wirtschaftsförderung als auch die für Märkte zuständige Abteilung konstruktiv mitarbeiten und weitere innerstädtische Veranstaltungen begrüßen und unterstützen. „Märkte, wie der Töpfermarkt oder der Martinsmarkt beleben die Innenstadt und können auch zu den notwendigen betriebserhaltenden Umsätzen führen. Wenn jedoch keine Märkte stattfinden so fehlt oft der Anreiz, die Innenstadt aufzusuchen. Fehlen die Besucher, so ist die Schließung eines auf Verkauf angelegten Geschäfts vorprogrammiert“, so Dr. Höser. Soweit bisher bei den Verkaufsoffenen Sonntagen die außerhalb der Innenstadt gelegen Betriebe (Porta/ Ley) nicht mehr berücksichtigt wurden, konnte die IFU nunmehr, gemeinsam mit der Verwaltung, eine durchaus konkrete Möglichkeit besprechen, auch diese Betriebe wieder in eine Sonntagsöffnung einzubeziehen. Dies würde für mehr Besucher und dadurch für eine Standortsicherung sorgen. Dr. Höser: „Wenn schon die Probleme für Betriebe und Geschäfte in der Innenstadt offenkundig sind, so ist es aus Sicht der IFU umso mehr notwendig, dass Investoren, die Betriebsansiedlungen mit Gewerbesteuereinkünften und sicheren Arbeitsplätzen anbieten, nachhaltig und aktiv unterstützt werden. Die aktuelle wirtschaftliche Situation lässt weder Raum noch Zeit für Bedenkenträger aller Art.“
„Die Schließung von H&M bedauern wir seitens der IFU“, erklärt Dr. Jürgen Höser, 1. Vorsitzender der Interessenvereinigung Frechener Unternehmen (IFU) und ergänzt: Einmal mehr „stirbt“ damit ein Teil der früheren innerstädtischen Attraktivität von Frechen als bürgernahe Einkaufsmöglichkeit.“ Die Schließung sei ein „weiteres Alarmzeichen – auch für Politik und Verwaltung“. Es sei geboten, das Einzelhandelskonzept aus 2018 kritisch zu überprüfen, zu überarbeiten und den geänderten Rahmenbedingungen anzupassen. Dr. Höser: „Es ist dringend notwendig, auch die vernachlässigten Randbereiche, das heißt insbesondere Firmen wie Porta und Robert Ley zu stärken.“ Seit Jahren fordert die IFU dringend einen Einbezug dieser Firmen auch in die Sonntagsöffnungstage. Die Verfahrensfehler, die seinerzeit vom Verwaltungsgericht gerügt wurden, werden sicher nicht wiederholt“, ist der IFU-Vorsitzende überzeugt. Foto: Archiv/Lars Kindermann Die innenstädtischen Betriebe, die bisher zum Einkaufen einluden, würden durch den Wegfall des Parkhauses noch mehr leiden. Dr. Höser: „Je mehr relativ wichtige „Einkaufsmagnete“ wie zum Beispiel H&M wegfallen, um so mehr wird sich die Innenstadt, sprich die Fußgängerzone, notwendigerweise in eine Wohn- beziehungsweise Caféhaus- Atmosphäre umwidmen.“ Die Ansiedlung von Filialen bundesweit agierender Unternehmen berge stets die Gefahr, dass bei Umsatzrückgang, der Entschluss zur Schließung sehr zeitnah fallen würde.„Dies gilt nicht für alteingesessene, Familien-geführte Einzelbetriebe“, gibt Dr. Jürgen Höser zu bedenken. Diese Betriebe müssten genauso stark in ein angepasstes Konzept eingearbeitet werden, wie die bereits erwähnten Betriebe außerhalb des Innenstadtkerns. Betriebe wie H&M, Hunkemöller oder Bijou Brigitte würden schließen; Betriebe, die sich am Stadtrand ansiedeln wollen, seien mit Hinweis auf das (bisherige) Innenstadtkonzept abgelehnt worden. „Es ist Zeit, umzudenken“, warnt der IFU-Vorsitzende. Die durch Corona und die Einkaufmöglichkeit im Internet geschaffenen Fakten müssten zwingend zu einem raschen Umdenken führen. Dr. Höser: „Zeit für langwierige Planspiele oder die Einholung teurer Gutachten bleibt nicht.
Mit einem großen Lob an den Gastgeber startet die erste Sitzung des neu formierten Vorstands der Interessenvereinigung Frechener Unternehmen (IFU) im CJD Berufsbildungswerk Frechen. „Die Jungs sind richtig gut“, bedankte sich Franz Pierenkemper bei CJD-Fachbereichsleiter Sebastian Reuß und Boris Lietz, Gesamtleiter CJD NRW Süd. Zwei ihrer Schüler aus der Berufsvorbereitung absolvieren aktuell ein Praktikum bei der Pierenkemper GmbH und der Bauunternehmer ist „höchstzufrieden“ mit den beiden. „Sie sind aufmerksam, gut vorbereitet und fügen sich gut in unser Team ein“, begründete Pierenkemper sein Lob. Der Kontakt war auf der 1. Frechener Ausbildungsplatzbörse im Stadtsaal geknüpft worden. Jetzt winkt beiden ein Ausbildungsvertrag. Pierenkemper: „Ich würde mich freuen, wenn es klappen würde!“ Erstes Treffen des neu formierten Vorstands: (v.l.) CJD-Fachbereichsleiter Sebastian Reuß und Boris Lietz, Gesamtleiter CJD NRW Süd, begrüßten die IFU-Vorstandsmitglieder Stefan Nagelschmitz, Kevin Krukau, Marc-Steffen Bonte, Dr. Jürgen Höser, Rudolf Schlang und Franz Pierenkemper im Berufsbildungswerk am Clarenbergweg in Bachem. Foto: Lars Kindermann Das CJD am Clarenbergweg nutzte den Besuch des IFU-Vorstands, um sich den anwesenden Unternehmern vorzustellen. Das CJD zählt bundesweit mehr als 350 Standorte. Der Bereich NRW Süd umfasst Standorte von Bad Berleburg im Osten, Linz am Rhein im Süden, Jülich im Westen und Attendorn im Norden der Region. Unter anderem unterhält das CJD in diesem Bereich zwölf Kindertagesstätten, zwei Gymnasien, eine Realschule, ein Science College, zwei Internate und eben das Berufsbildungswerk in Frechen. Gesamtleiter Lietz ist in Frechen aufgewachsen und möchte die Zusammenarbeit zwischen dem Berufsbildungswerk und der lokalen Wirtschaft wieder intensivieren. „Wir sind auf Kooperationen mit Frechener Unternehmen angewiesen, denn zum Abbilden der Realität gehört für unsere Auszubildenden auch das Reinschnuppern in echte Betriebe und reale Arbeitsabläufe“, so Lietz. Im Anschluss an die Vorstellung stellte der IFU-Vorsitzende Professor Dr. Jürgen Höser seinen anwesenden Vorstandskollegen Marc-Steffen Bonte, Stefan Nagelschmitz, Rudolf Schlang, Kevin Krukau und Franz Pierenkemper unter anderem die überarbeitete IFU-Homepage vor. Des Weiteren wurde über das erste Treffen im Jahr 2024 mit der Frechener Stadtverwaltungsspitze gesprochen. Am 19. Februar wollen die Unternehmer mit Vertretern der Stadtverwaltung über die aktuelle Sachlage der Baugebiete Ammerstraße in Frechen-Habbelrath und Rhenania-Quartier sowie über eventuelle Ansiedlungen auf der Ackerfläche an der Krankenhausstraße informiert werden.
Seit Errichtung des Teilanschlusses aus Anlass der Fußballweltmeisterschaft im Jahre 2006 warten die Unternehmen in Frechen auf den Vollanschluss der Bonnstraße an die Autobahn 4. Für die Interessenvereinigung Frechener Unternehmen (IFU) war und ist der Vollanschluss seit vielen Jahren eines der zentralen Anliegen. Sprachen im Landtag über den Vollanschluss an der Bonnstraße: (v.l.) Robert Lehmann, Professor Dr. Jürgen Höser, Bürgermeisterin Susanne Stupp, NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer, Francesco Calio, Thomas Okos, Marc-Steffen Bonte und Christian Stahlschmidt. Foto: Stadt Frechen Nunmehr kommt, nach Jahren des Stillstandes, endlich Bewegung in dieses so wichtige Straßenbauprojekt. Auf Anfrage des IFU-Vorsitzenden Dr. Jürgen Höser hatten sowohl der Bundestagsabgeordnete Dr. Georg Kippels als auch der NRW-Landtagsabgeordnete Thomas Okos (beide CDU) bei Straßen NRW, der zuständigen Behörde, schriftlich um eine Stellungnahme zum Sachstand gebeten. Als eine klare Antwort auf die Fragen der Politiker ausblieb, hakte der Frechener Thomas Okos noch einmal nach und konnte erreichen, dass der zuständige Landesminister für Verkehr, Oliver Krischer, sich der Sache annahm und einen Besprechungstermin anbot. Eine Delegation aus Frechen, bestehend aus Bürgermeisterin Susanne Stupp, dem Technischen Beigeordneten der Stadt Frechen, Robert Lehmann, dem Fachdienstleiter Christian Stahlschmidt, dem IFU-Vorsitzenden Professor Dr. Jürgen Höser, dem stellvertretenden Vorsitzenden der IFU Francesco Calio sowie dem Schatzmeister der IFU, Marc-Steffen Bonte im Landtag ein.Ausführlich wurden dem Minister und dem für Straßenbauprojekte zuständigen Referatsleiter die Notwendigkeit eines Vollanschlusses erläutert. Trotz einer gleichzeitig laufenden Debatte im Landtag, nahm sich der Minister viel Zeit, die jetzige Situation und die Bauplanung sehr genau und detailreich mit den Vertretern der Verwaltung und der IFU zu besprechen. Abgesprochen wurde, dass das Ministerium nun die weitere Entwicklung in die Hand nimmt und auch steuert. Wegen der im Bereich des angedachten Vollanschlusses liegenden Internationalen Gasleitungen und anderer Fernversorgungsleitungen, ist eine technisch komplizierte Abstimmung zahlreicher Beteiligter notwendig. Dies führt zwangsläufig zu weiteren Verzögerungen. Dennoch: Die Aussagen des Ministers waren, unabhängig von den planerischen und technischen Problemen, sehr positiv und zustimmend. „Die IFU, die Unternehmen im Industriegebiet Europaallee sehen endlich, nach Jahren der Untätigkeit – auch dank der Beharrlichkeit von Thomas Okos – ein kleines Licht am Ende eines zugegeben langen Tunnels“, bedankt sich der IFU-Vorstand.
Foto: Michael Offizier / Stadt Frechen
Wirtschaft, Politik und Verwaltung feierten im Stadtsaal Frechen gemeinsam ihren traditionellen Jahresausklang. Gastredner des von Kathi Ulrich moderierten Abends war Staatssekretär Matthias Heidmeier. Der CDU-Politiker sprach über den Fachkräftemangel in Nordrhein-Westfalen (NRW) und die angelaufenen oder geplanten Gegenmaßnahmen der NRW-Landesregierung. Zuvor begrüßten Bürgermeisterin Susanne Stupp und Professor Dr. Jürgen Höser, 1. Vorsitzender der Interessenvereinigung Frechener Unternehmen (IFU), die Gäste. Die Festrednerder gemeinsamen Jahresausklangveranstaltung der IFU und der Stadt Frechen: Staatssekretär Matthias Heidmeier (oben), der IFU-Vorsitzende Professor Dr. Jürgen Höser und Bürgermeisterin Susanne Stupp. Fotos: Lars Kindermann Bürgermeisterin Stupp betonte ihn ihrer Rede, dass das Thema „Fachkräftemangel“ auch ihre Verwaltung mit rund 750 Mitarbeitenden beschäftigen würde. Sie ist überzeugt, dass Investitionen in die städtische Infrastruktur, lokale Unternehmen dabei unterstützt, gutes Personal zu finden. „Wir bemühen uns, dass die Menschen, die in Frechen arbeiten möchten, ein Umfeld vorfinden, in dem sie sich mit ihren Familien wohlfühlen. Wir als Stadt schaffen die Rahmenbedingungen dafür“, so die Bürgermeisterin. Dies ginge manchen aber nicht schnell genug: „Die kleinen Schritte, die wir machen, sollen eine positive Wirkung für längere Zeit entfalten, sie sollen nachhaltig sein“, stellte die Verwaltungschefin klar. Die Zusammenarbeit mit größeren Behörden sei oft sehr langwierig, dabei sei Geduld und langer Atem gefragt. „Ich versichere ihnen, wir sind im Gespräch, auch wenn Sie dies nicht immer öffentlich mitbekommen“, versprach sie den anwesenden Unternehmern im Saal. Professor Dr. Jürgen Höser lobte in seinen Begrüßungsworten die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung bei der Vorbereitung der Frechener Ausbildungsbörse. Mit viel Applaus wurde insbesondere das Engagement der städtischen Mitarbeiter Philipp Schlenkert und Jan-Philip Leistikow honoriert. „Die Börse hat unsere Erwartungen übertroffen. Das haben sie hervorragend gemacht“, dankte Höser den beiden. Im Anschluss verkündete er einige Veränderungen im IFU-Vorstand. Er wird ein weiteres Jahr das Amt als 1. Vorsitzender bekleiden. Unterstützt wird er vom neuen 2. Vorsitzenden Francesco Calio, Geschäftsführer der Pierenkemper GmbH. Stephan Nagelschmitz, Geschäftsführer JCB Vertrieb & Service, ist neuer Geschäftsführer der IFU. KSK-Regionaldirektor Marc-Steffen Bonte wurde als Kassierer im Amt bestätigt. Als Beisitzer wurden Rudolf Schlang, Franz Pierenkemper, Aldijana Kolic, Kevin Krukau und Peter Ropertz, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, gewählt. Neugierde im Publikum weckte Höser mit seinen Äußerungen zu einer möglichen Neuansiedlung auf dem ehemaligen Kaufhof-Gelände. Nachdem eine Ansiedlung des Online-Versandhändlers Amazon als äußerst unwahrscheinlich gilt, scheint ein neuer Interessent für das umfangreiche Areal gefunden worden zu sein. Höser sprach von bis zu 300 Arbeitsplätzen und möglichen Gewerbesteuer-Einnahmen von 500.000 bis 800.000 Euro jährlich. Für diese und weitere mögliche Ansiedlungen in Frechen sei die aktive Unterstützung durch die Stadtverwaltung nötig. Diese sei das „Gebot der Stunde“. In Zeiten, in denen die Wirtschaftskraft der Region, durch den Kohleausstieg, um 1,5 bis 2 Milliarden Euro sinken würde, dürfte eine Verwaltung ansiedlungs- oder ausbauwillige Unternehmen nicht mit einem „so geht das aber nicht!“ abspeisen, sondern nach Kompromissen suchen und konkrete Alternativlösungen anbieten, um weiteren Leer- und Stillstand in Frechen zu vermeiden. Wirtschaftlich positive Nachrichten brachte zum Abschluss des öffentlichen Teils die städtische Wirtschaftsförderin Vera Borchard mit in den Saal. So plant die Mercedes-Benz AG in Frechen ein neues, hochmodernes Verkaufshaus auf dem brachliegenden Grundstück an der Ecke Alfred-Nobel-Straße / Bonnstraße. In unmittelbarer Nachbarschaft zum bestehenden Mercedes-Benz Transporter Standort soll ein neues Autohaus entstehen, das alle Verkaufsleistungen unter einem Dach anbietet und vollständig auf die Anforderungen der Elektromobilität ausgerichtet sein wird. Die Eröffnung ist für 2025 vorgesehen. In den ehemaligen Baumarkt Max Bahr an der an der Ernst-Heinrich-Geist-Straße zieht im Frühjahr 2024 das Pulheimer Unternehmen Kraft Rad. In direkter Nähe zu Just Fit und der Kletterhalle chimpanzodrome sowie nahe des geplanten Radschnellwegs Frechen-Köln soll eine Servicewerkstatt und ein 800 Quadratmeter großer Verkaufsraum entstehen. Die Geschäftsräume in Pulheim werden aufgegeben. Der Räumungsverkauf in der Nachbarkommune läuft bereits. Der Kraft Rad-Outlet Store an der Dürener Straße soll vorerst weiter betrieben werden.