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Zwei kräftig gebaute Damen aus Zartbeton, sogenannte „Nanas“, zieren jetzt den Außenbereich der Firma Schaebens im Gewerbegebiet Frechen. IFU-Wirtschaftspreisträger und Schaebens-Unternehmensleiter Heiko Hünemeyer hat sich auf den Brauweiler Kunsttagen „auf den ersten Blick“ in die üppigen Figuren der Glessener Künstlerin Ulrike Klerx verliebt und hofft durch das gemeinsame Projekt das durch Corona stark beeinträchtigte Kunst- und Kulturleben wieder zu aktivieren.

Ziel der „Schaebens Art Jury“ ist es, regionale Künstler in ihrem positiven Wirken zu unterstützen. Unterstützt wird Heiko Hünemeyer bei der Auswahl der Künstler von seiner Frau Regina, dem Freundeskreis der Abtei Brauweiler, Michaela Schmitz-Höser von der Interessengemeinschaft Frechener Unternehmen (IFU), Frechens Bürgermeisterin Susanne Stupp sowie dem KERAMION mit Museumsleiterin Gudrun Schmidt-Esters.

„Beim Recherchieren im Netz findet sich bei der Eingabe: „Was verbindet Wirtschaft und Kunst?“ kein Ergebnis“, erklärte IFU-Beirätin Michaela Schmitz-Höser bei der Enthüllung der beiden „Nanas“. Betrachte man die Verbindung allerdings mit dem geschichtlichen Hintergrund vieler Jahrhunderte, so ließen sich dabei viele Parallelen zur heutigen Zeit ziehen.

Foto: Andrea Floß

Michaela Schmitz-Höser: „Kunst war immer schon ein Partner von Politik, dem Handel und der Kirche. Schuf man früher Bilder zur Dokumentation und Demonstration christlicher Hintergründe oder zu politischen Machtverhältnissen, so wuchs mit der Zeit die Freude an schönen Dingen. Dies führte zu bedeutsamen Kunstansammlungen und zur Förderung der Kunst.“

Wie in vergangenen Zeiten sei die Kunstförderung weiterhin auf Unterstützer angewiesen. Früher seien dies Fürsten und hohe Kirchenvertreter gewesen, heute häufig Unternehmen.

„Als aktives Mitglied der IFU und Wirtschaftspreisträger, trägt Herr Hünemeyer mit den Produkten seiner Firma im hohen Maße dazu bei, den Standort Frechen über die Stadtgrenze hinaus zu repräsentieren. Die Damenmannschaft des 1. FC Köln, die Abtei Brauweiler und das Keramion sind ihm ein ebenso wichtiges persönliches Anliegen. Und dies alles wird von der Firmen- Zentrale hier in „unserem schönen Frechen“  erfolgreich und nachhaltig gesteuert. Daher richten wir als IFU heute an großes Dankeschön an Herrn Hünemeyer und seine Familie und es erfüllt uns mit Stolz, Sie Mitglied der IFU nennen zu dürfen und Ihre Initiative, Kunst zu fördern, begleiten zu dürfen“, so die IFU-Vertreterin.

Frauenpower für Frechen: (v.l.) Michaela Schmitz-Höser von der Interessengemeinschaft Frechener Unternehmen (IFU), Bürgermeisterin Susanne Stupp mit Heiko und Regina Hünemeyer bei der gemeinsamen Kunstaktion. Foto: Andrea Floß

Gemeinsam mit den Wirtschaftsjunioren Köln, dem Arbeitskreis Wirtschaft Hürth (AWH) und der IHK Köln hat die IFU zu einer Podiumsdiskussion mit den fünf Landratskandidaten eingeladen.

Im imposanten Feierbandhaus in Hürth-Knapsack präsentierten Dierk Timm (SPD), Elmar Gillet (Bündnis90/Die Grünen), Frank Rock (CDU), Hans Decruppe (Die LINKE) und Karl-Heinz Spielmanns (Freie Wähler) ihre wirtschaftspolitischen Vorstellungen für den Rhein-Erft-Kreis. Einer von ihnen wird den scheidenden Landrat Michael Kreuzberg (CDU) ersetzen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Heinz Horst (WDR).


Hier können Sie sich das gesamte Wahlforum vom 20.08.2020 nochmals ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=Ls9xYDdYyOs&feature=youtu.be

Sechs Kandidaten, vier Männer und zwei Frauen, bewerben sich bei den Kommunalwahlen am Sonntag, 13. September in Frechen um den Posten des Bürgermeisters oder der Bürgermeisterin. Neben der Amtsinhaberin Susanne Stupp (CDU) haben Miriam Erbacher (Bündnis 90/Die Grünen), Carsten Peters (SPD), Dieter Zander (Perspektive für Frechen), der unabhängige Kandidat Wolfgang Höfig und Hauke Dressel für die Linken ihren Hut in den Ring geworfen.

Was aber werden sie machen, welche Pläne haben sie, wenn sie das Rathaus erobern? Wir von der IFU wollten die Kandidaten im Rahmen eines Wahlforums kennen lernen und ihnen auf den Zahn fühlen. Als Moderator hatte unser Vorsitzender Professor Dr. Jürgen Höser den Journalisten Heinz Horst gewinnen können, der die sechs Gesprächspartner und -partnerinnen unter dem Stichwort „Wirtschaft in Frechen“ zu den derzeitig bekannten großen Themenbereichen wie Strukturwandel, Kohleausstieg, Arbeitsplatzsicherung, Wohnraumproblematik, Umweltschutz, Digitalisierung oder Verkehrspolitik befragte.

Rund 100 Gäste konnten die Fragerunde in der Präsentationshalle der Firma JCB an der Europaallee verfolgen. Gleichzeitig wurde die Veranstaltung, für alle anderen kommunalpolitisch Interessierten, auch live im Internet übertragen.

Wie sich die sechs Kandidaten geschlagen haben, können interessierte Bürger auf Youtube, Stichwort „Wahlforum Frechen“, selber entscheiden. Leider fehlen bei dem Zusammenschnitt die Sequenzen, in denen der Livestream unterbrochen wurde, darunter die Vorstellung des freien Kandidaten Wolfgang Höfig und mehrfach die Antworten des LINKEN-Bürgermeisterkandidaten Hauke Dressel.

Zu einer Vorstandssitzung traf sich die Interessenvereinigung Frechener Unternehmen (IFU) in den Räumlichkeiten der Brikettfabrik Wachtberg. Der IFU-Vorsitzende Dr. Jürgen Höser bedankte sich beim Rheinbraun-Geschäftsführer Karl-Heinz Stauten für die Einladung und zeigte sich beeindruckt von der Größe des Braunkohleveredlungsbetriebs in dem jährlich rund 6,5 Millionen Tonnen Braunkohle verarbeitet werden. Während der Sitzung wurde unter anderem über die bevorstehende Schließung des Galeria Kaufhof Logistikcenters und die damit verbundene Jobbörse für die rund 350 betroffenen Kaufhofmitarbeiter gesprochen. Initiiert hat die Jobbörse die IFU in Zusammenarbeit mit der Stadt Frechen. „Wir hoffen, dass wir so vielen Frechenern eine Jobalternative bieten können“, so Höser. Weitere Themen waren der geplante Relaunch der IFU-Homepage im kommenden Jahr und die Wirtschaftspreisverleihung am Mittwoch, 27. November im Stadtsaal. Dort wird sich auch das neue Team der städtischen Wirtschaftsförderung präsentieren. Höser: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Vera Borchard und Phillip Schlenkert. Zu tun gibt es in Frechen genug!“ IFU-Vorstandsmitglied und Bürgermeister a.D. Hans-Willi Meier kennt die neue Wirtschaftsförderin schon seit vielen Jahren und traut ihr die neue Aufgabe zu. „Wir sind schon zusammen durch Frechen getourt, da habe ich sie auf den aktuellen Stand gebracht. Die macht das schon“, beruhigte Meier seine Vorstandskollegen. Im kommenden Jahr plant die IFU mehrere Veranstaltungen, unter anderem einen Frühjahrsempfang in den Räumlichkeiten des britischen Bau- und Landmaschinenherstellers JCB, eine Wirtschaftspreisverleihung im Juni und eine Podiumsdiskussion mit den Frechener Bürgermeisterkandidaten im August.

Das Logistikzentrum der Galeria (Kaufhof) in Frechen, Bonnstraße schließt im Juli 2020. Mehrere hundert Arbeitnehmer sind hiervon betroffen. Die IFU – Interessenvereinigung Frechener Unternehmen – unterstützt gemeinsam mit der Stadt Frechen und in Abstimmung mit dem Betriebsrat und der Geschäftsleitung eine Jobmesse am Mittwoch, 6. November und Donnerstag, 7. November im Zentrallager auf der Bonnstraße. Dort sollen sich Firmen vorstellen können, die Arbeitskräftebedarf haben. Die Mehrheit der im Logistikzentrum beschäftigten Arbeitnehmer sind gewerbliche Mitarbeiter, Kommissionierer, Fachkräfte für Logistik, Handwerker, aber auch kaufmännische Angestellte.
„Bei der Jobmesse haben Sie die Möglichkeit, Ihr Unternehmen, Ihren Betrieb vorzustellen und unmittelbare Gespräche mit den Beschäftigten zu führen, die von der Betriebsschließung betroffen sind und einen neuen Arbeitgeber suchen“, erklärt der IFU-Vorsitzende Dr. Jürgen Höser (Foto) die Intention seiner Interessenvereinigung.
Höser: „Wir sehen es als unsere Aufgabe an, bei einem Arbeitsplätze Abbau von hunderten von Arbeitsstellen in Frechen, eine Hilfestellung für die Betroffenen zu sein.“ Unternehmen, die sich auf der geplanten Jobbörse präsentieren wollen, werden gebeten, sich beim Betriebsleiter des Logistikzentrums, Stefan Szostak, 0 22 34 – 1 07 71 00 oder E-Mail stefan.szostak@galeria-logistik.de zu melden.

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