Aktion „Saubere Stadt“ – Aufruf an alle IFU-Mitglieder

Foto: Stadt Frechen

In Frechen haben es sich Verwaltung, Politik und Unternehmen zur Aufgabe gemacht, die Bürgern in Sachen Müllvermeidung und Ressourcenschonung stärker zu sensibilisieren und die Kampagne „Saubere Stadt“ ins Leben gerufen.

Die Menge an Verpackungsmüll nimmt zu, Mülltrennung ist für viele ein Problem: „Es ist bekannt, dass in einigen Haushalten der Müll nicht immer korrekt getrennt wird. Dies hat zur Folge, dass viele so genannten „Wertstoffe“ in der Restmülltonne landen und in der Verbrennung enden“, teilt die Stadt Frechen mit.


Die Kosten der Abfallbeseitigung würden stetig steigen. Im Jahr 2020 produzierten jeder Frechener durchschnittlich 430 Kilogramm Abfall – davon 195 Kilogramm Restmüll und 73 Kilogramm Papierabfälle.

Gemeinsam mit einer Kommunikationsagentur hat die Stadt Frechen nun mit der Kampagne „Saubere Stadt“ die Initiative ergriffen und eine Strategie zur Verbesserung der Sauberkeit im Stadtgebiet entwickelt. Hierfür wurde im Haushalt ein Budget von rund 20.000 Euro bereitgestellt. Mit dieser Initiative, die sich an alle Bürger richtet, möchten die Verantwortlichen in Verwaltung und Politik mit Hilfe verschiedener Medien und Aktionen das Stadtbild nachhaltig gegen Verschmutzung schützen.
Um Interesse an den Kampagneninhalten zu wecken, wurden durch die Werbeagentur verschiedene Motive mit positiver Assoziation entwickelt. Statt „mit erhobenem Zeigefinger“ soll eher neugierig gemacht werden und Botschaften eher sensibilisierend übermittelt werden.

Ziel der neuen Kampagne ist es, die Bürgerschaft in humorvoller Art und Weise anzusprechen, sich mit den Kampagnenbotschaften auseinander zu setzten und dabei zum Nachdenken und zum Mitmachen zu animieren. Es soll ein neues Bewusstsein in Sachen Müllvermeidung und Ressourcenschonung übermittelt werden.


Die Motive der Kampagne werden auf der städtischen Internetseite und auf den Social-Media-Kanälen veröffentlicht. Zudem kommen sie als Plakate auf Litfaßsäulen im Frechener Stadtgebiet sowie im Frechener Rathaus und in den städtischen Einrichtungen (Stadtbücherei, VHS, Musikschule, Schulen und Kitas) zur Veröffentlichung.

Unterstützung bekommt die Kampagne auch von der Interessenvereinigung Frechener Unternehmen (IFU), dem Aktivkreis Frechen und der Stadtbetrieb Frechen GmbH. So sollen in Frechener Geschäften und Unternehmen Plakate und Postkarten ausgelegt und auch über die jeweiligen Internetseiten entsprechende Onlinebanner veröffentlicht werden. Der Stadtbetrieb wird zudem drei seiner Fahrzeuge mit den Kampagnenmotiven bestücken.

www.sauberwiefrechen.deWeitere Informationen gibt es hier:  www.sauberwiefrechen.de

Foto: Stadt Frechen
Zum Auftakt der Kampagne „Saubere Stadt“ trafen sich (v.l.n.r) der stellvertretende IFU-Vorsitzende Franz Pierenkemper, der IFU-Vorsitzende Professor Dr. Jürgen Höser, Bürgermeisterin Susanne Stupp, Ilse Zilken-Heuseler, der Technische Beigeordnete Robert Lehmann, Dirk Eßer, Marianne Carrie, der Aktivkreis Vorsitzende Peter Metz und die städtische Klimaschutzmanagerin Farima Tehranchi vor dem Rathaus. Foto: Stadt Frechen

„Sehr gerne unterstützt die IFU diese sinnvolle Kampagne. Müllvermeidung, Mülltrennung sind wichtige Bausteine zu einem effizienten Recycling und damit zur Schonung aller Ressourcen. Zugleich erfolgt so ein wesentlicher Beitrag zur CO2-Einsparung und eine Stärkung der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes. Hierzu können alle beitragen. Die IFU hat alle ihre Mitgliedsbetriebe aufgefordert, die Kampagne ‚Saubere Stadt‘ aktiv und bestmöglich zu unterstützen“, bestärkt Professor Dr. Jürgen Höser als Vorsitzender der IFU die Kampagne.

Und auch Peter Metz, Vorsitzender der Aktivkreis Frechen, befürwortet die Initiative: „Die Frechener Fußgängerzone ist das Gesicht der Stadt. Wir müssen alle dazu beitragen, dieses Gesicht sauber, freundlich und einladend zu gestalten. Daher unterstützen der Aktivkreis und die Geschäftsleute der Innendstadt diese Aktion in der Hoffnung, dass unsere Fußgängerzone in Zukunft sauberer und noch einladender wird, als sie es im Moment bereits ist. Es ist nicht alles perfekt, aber verglichen mit anderen Städten glaube ich, dass wir in vielen Punkten gar nicht mal so schlecht dastehen. Jedoch ist auch noch Luft nach oben. Niemand möchte durch eine vermüllte Innenstadt laufen. Das kann man aber nur erreichen, wenn alle mit anpacken und unserer Stadtbild insgesamt verbessern.“

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.