Wahlforum: Ihre Fragen an die Landtagskandidaten

Wer vertritt zukünftig die Interessen der Bürger und Unternehmer aus Frechen, Hürth und Kerpen im NRW-Landtag? Dieser Frage gehen die Interessenvereinigung Frechener Unternehmen (IFU), der Arbeitskreis Wirtschaft Hürth (AWH) und die Industrie- und Handelskammer zu Köln (IHK) bei ihrem Wahlforum am Montag, 25. April, ab 17 Uhr in der Deutschlandzentrale des britischen Baumaschinenherstellers JCB an der Europaallee in Frechen nach.

Foto: JCB


Dort sollen sich die Landtagskandidaten des Wahlbezirks Rhein-Erft-Kreis II: Thomas Okos (CDU), Daniel Dobbelstein (SPD), Antje Grothus (Grüne) und Dr. Christian Pohlmann (FDP) den Fragen der IFU- und AWH-Mitglieder stellen.


„Seitdem unser Landtagsabgeordneter Frank Rock 2020 zum Landrat gewählt wurde, wird unsere Region durch einen Abgeordneten aus Bielefeld vertreten“, stellt der IFU-Vorsitzende Dr. Jürgen Höser klar und ergänzt: „Bürger aber auch Unternehmer und Betriebsinhaber brauchen eine starke Stimme, damit unsere Stadt, unsere Region und unsere Betriebe und Unternehmen im Landtag wieder bestmöglich vertreten sind.“


Die IFU möchte mit den Kandidaten vor allem über die Themen „Ausbau und Vollanschluss der Bonnstraße“ sowie „Stärkung der schulischen Bildung“ sprechen. Sie möchte aber auch ihre Mitglieder zu Wort kommen lassen und hofft bis zum Wahlforum auf Anregungen und Fragen von seinen Mitgliedern.


Wer eine konkrete Frage an einen oder mehrere Kandidaten des Wahlforums hat, kann diese per E-Mail an den IFU-Vorstand schicken: ifu-vorstand@mail.de

One thought on “Wahlforum: Ihre Fragen an die Landtagskandidaten

  1. Lieber Herr Dr. Höser,

    noch sind wir das „Energieland“ – NRW. Die gravierenden geopolitischen Änderungen gefährden nun auch die Versorgung mit der Überbrückungsenergie „Erdgas“.

    Die Forderungen nach kurzfristiger ersatzloser Abschaltung der Versorgung mit russischem Erdgas würde in Deutschland zu katastrophalen Zuständen führen, denn alle energieintensiven Betriebe wie Glashütten, Gießereien, Stahlwerke, Chemische Industrie, Aluminiumhütten, Zuckerfabriken, Ziegelwerke, Düngemittelhersteller…. müssten schließen.

    Der Ausbau der erneuerbaren Energien geht schleppend voran und kann die entstehende Versorgungslücke (ca. 50 % unseres Energiebedarfs) nicht so schnell decken. Im Energiemix liegen die „Erneuerbaren z.Z. bei knapp 16 %, der Rest wird aus der Nutzung der Energie von Erdgas, Öl, Kohle und Uran gedeckt.

    Wie müssen wir uns als NRW vor diesem Hintergrund positionieren um eine gravierende Kriese und Verarmung der gesamten Bevölkerung und nie gekannte Versorgungsprobleme zu verhindern? Was müssen wir tun, um all die hochmodernen aber trotzdem energieintensiven Betriebe zu erhalten?

    Ich bin der Ansicht, dass wir den Abschied aus der Kohle- und Atomstromerzeugung um einige Jahre verschieben müssen und bitte Sie, dieses Problem mit unseren Kandidaten für die Landtagswahl zu besprechen!

    Herzlich grüßt

    Cornel Lindemann-Berk

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